Die Bedingungen waren nicht einfach, eine Rot- und einige Gelbphasen prägten das Qualifying und Michael hatte zudem mit Untersteuern zu kämpfen. Trotzdem fuhr er am Freitag in Qualifying in Nürnberg auf Startplatz 13.
“Im Freien Training am Vormittag war ich 10., also hatte ich mir etwas mehr erhofft”, sagte er selbstkritisch. “Aber ich habe keine perfekte Runde erwischt.” Im Rennen sieht es von P13 aber gar nicht so schlecht aus. “Mal sehen, was passiert”, sagt Michael. “Vielleicht kann ich auf Platz 8 vorfahren, das wäre richtig gut.” Denn dann würde er am Sonntag im 2. Rennen von der Pole Position starten.
Den Auftakt zu seinem zweiten Rennwochenende in der Formel 3 EuroSerie hatte sich Michael anders vorgestellt. Im Freien Training lief es noch ganz gut. “Da war es noch besser”, gestand Michael, “aber dann haben wir etwas geändert, das war nicht so gut.” Jetzt wird für das erste Rennen am Samstag wieder zurückgebaut auf die ursprüngliche Einstellung.
Denn im Qualifying lief es “überhaupt nicht gut”, wie Michael nach Startplatz 25 bestätigte. “Ich weiß nur leider nicht warum.” Ein Grund könnten die veränderten Streckentemperaturen gewesen sein oder der damit verbundene andere Griplevel. “Aber es muss irgendwo am Setup liegen”, glaubt Michael. “Ich habe gepusht ohne Ende, aber das Auto ist zu sehr gerutscht, lag gar nicht gut.”
Von Startplatz 25 wird das Rennen nicht einfach. “Aber wir müssen das Beste daraus machen.” Soll heißen: “Volle Attacke nach vorne.” Aber nicht unkontrollierte Offensive. “Man muss schon ein bisschen aufpassen, lieber nichts kaputt machen und durchfahren.”