In den ihm unbekannten Straßen von Pau machte Michael dort weiter, wo er in Mugello aufgehört hatte: mit einer grandiosen Aufholjagd. Aus Platzmangel wurde das Qualifying in zwei Gruppen ausgefahren, wobei es für Michael am Ende nur zu Startplatz 27 reichte - auf einem Straßenkurs keine besonders gute Ausgangslage.
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Zum ersten Mal in seiner Rennkarriere war Michael Klein am heutigen Freitag auf einem Stadtkurs unterwegs. In den Straßen von Pau standen zwei freie Trainingssitzungen zu den Saisonläufen fünf und sechs der Formel 3 EuroSerie an. In den jeweils 30 Minuten langen Sessions platzierte sich Michael auf Anhieb unter die besten 20 - im ersten Training reichte es sogar für den 14. Platz.
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Ort: Mugello (ITA)
Zeitraum: 02.-04. Mai 2008
Streckenlänge: 5,245 km
Ergebnisse: 19. Platz (1. Lauf) / 12. Platz (2. Lauf)
Eine unbekannte Rennstrecke stellte Michael in Italien vor eine große Herausforderung. Während er die Ideallinie lernte, musste er auch am Setup feilen.
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Hundertprozentig glücklich war Michael am Sonntag nach dem zweiten Lauf in Mugello nicht, aber seine kleine Aufholjagd von Startplatz 19 auf Platz 12 stimmte ihn zumindest versöhnlich.
“Ich habe am Start einen Platz gutgemacht und konnte danach auch noch ein paar Fahrer überholen”, so Michael. “Leider ist das Überholen hier nicht gerade einfach. Die Strecke ist sehr schnell und wenn man dicht hinter einem anderen Auto herfährt, kommt man nur schwer vorbei.”
Volle Attacke versprach Michael für das erste Rennen der F3 EuroSerie in Mugello. Leider klappte das nur am Start: “Mein Start war gut, ich konnte einen Platz gutmachen”, so Michael. Danach war leider zu viel Verkehr auf der ersten Runde, um noch weiter nach vorne zu fahren. “Ich habe mein Bestes gegeben, aber es ging nicht weiter vor als Platz 19.”
Wie am Freitag im Qualifying kämpfte Michael mit dem Handling seines Autos. “Ich hatte viel Übersteuern und das Auto war allgemein sehr schwer zu fahren.” Wenn er nicht die Linie perfekt erwischte, war der Griplevel plötzlich viel zu gering. “Ich bin viel zu sehr gerutscht.”
Den Auftakt zu seinem zweiten Rennwochenende in der Formel 3 EuroSerie hatte sich Michael anders vorgestellt. Im Freien Training lief es noch ganz gut. “Da war es noch besser”, gestand Michael, “aber dann haben wir etwas geändert, das war nicht so gut.” Jetzt wird für das erste Rennen am Samstag wieder zurückgebaut auf die ursprüngliche Einstellung.
Denn im Qualifying lief es “überhaupt nicht gut”, wie Michael nach Startplatz 25 bestätigte. “Ich weiß nur leider nicht warum.” Ein Grund könnten die veränderten Streckentemperaturen gewesen sein oder der damit verbundene andere Griplevel. “Aber es muss irgendwo am Setup liegen”, glaubt Michael. “Ich habe gepusht ohne Ende, aber das Auto ist zu sehr gerutscht, lag gar nicht gut.”
Von Startplatz 25 wird das Rennen nicht einfach. “Aber wir müssen das Beste daraus machen.” Soll heißen: “Volle Attacke nach vorne.” Aber nicht unkontrollierte Offensive. “Man muss schon ein bisschen aufpassen, lieber nichts kaputt machen und durchfahren.”